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Daten aus dem SozialBericht 2002 analysiert nach Ergebnissen zu Hainholz


Die Landeshauptstadt Hannover veröffentlichte im Mai 2002 den Bericht zur sozialen Situation in Hannover. Diese Dokument ist von der Web-Site der Stadt Hannover kostenlos als PDF-Dokument herunterzuladen sowie auch käuflich zu erwerben.
Die Daten und Aussagen zu Hainholz sind das Ergebnis einer Durchsicht dieses Berichtes. Die Anmerkungen zu Hainholz werden hier zitiert.

S. 9

Hainholz gehört zu den Stadtteilen mit hoher Arbeitslosigkeit von mehr als 14,5% (Stadt 9,5%)

S. 10

Die mittlere Wohnfläche pro Bewohner liegt in Hainholz bei unter 34m² (Hannover 40,8m²), der Anteil an Belegwohnrechtswohnungen liegt bei 18,6% (siehe auch S. 73ff).

S. 11

Bei Untersuchungen der Kinder wurde festgestellt, daß bei der U9 in Hainholz ca. 9,4% übergewichtig sind und mehr als 30% Nuckelkaries Symptome aufweisen. Auf S. 82 wird ausgeführt das diese Quoten in den Stadtteilen mit sozialen Problemen und dort in der Gruppe mit geringen deutschkenntnissen sehr hoch ist.

S. 15

Der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung liegt bei 29, 6%, der Anteil der Aussiedler liegt bei ca. 4,6% (Tab. A4).

S. 16

Der Anteil nichtdeutscher Jugendlicher liegt bei 39,7% und zählt zu den höchsten in Hannover.

S. 39

Hainholz ist mit einer hohen Zahl von Sozialhilfe Empfängern ausgestattet, diese liegt bei 12,3%. Dies bedeutet in Hannover Platz 7, wobei 1995 mit 14% Platz 6 belegt wurde.

S. 43

Die Sozialhilfeempfängergruppe der über 60jährigen liegt mit 9,6% sehr hoch. Die zahl der Bedarfsgemeinschaften liegt mit 11,6% ebenso sehr hoch.

S. 45

diese Hohem Zahlen betreffen auch die Familienhaushalte mit 22,5% (Hannover 13,2)! Die Gruppe der Alleinerziehenden zählt zu 58,1% zu den Empfängern!

S. 59

Der Anteil nichtdeutscher Arbeitsloser liegt in Hainholz bei 40,1 % (Hannover 29,9%)

S. 60

Bei den Jugendlichen unter 25 Jahren liegt die Quote bei 11,9%.

   

Aktualisierter Bericht von Ende 2002 (freigegeben von Quartiermanager V. Rohde)


Jugend- und Sozialdezernat Koordinationsstelle Sozialplanung 12.11.2002
Soziale Stadt - Sozialstrukturelle Daten Fördergebiet Hainholz / Landeshauptstadt Hannover

Zusammenfassung der Ergebnisse


1.Bevölkerung

  • In Hainholz lebten am 01.01.2002 insgesamt 6.753 Bewohnerinnen und Bewohner. Seit 2000 ist eine minimale Abnahme zu verzeichnen.
  • In Hainholz sind im Vergleich zur Stadt Hannover Kinder und Jugendliche leicht überdurchschnittlich, ältere Menschen hingegen unterdurchschnittlich vertreten. Hainholz kann somit als ein relativ „junger“ Stadtteil betrachtet werden.
  • Nichtdeutsche sind in Hainholz mit fast 30 % weit überdurchschnittlich vertreten. Dieses trifft auch auf nichtdeutsche Kinder und Jugendliche und ältere Menschen zu.
  • Differenziert nach Nationalitäten stammt die größte Gruppe der Nichtdeutschen aus der Türkei. Nichtdeutsche aus Südeuropa, Osteuropa sowie Jugoslawien und Albanien sind ebenfalls große Bevölkerungsgruppen in Hainholz. Auffallend ist, dass bei den osteuropäischen Nichtdeutschen seit 2000 eine starke Zunahme zu verzeichnen ist.
  • Von den Deutschen mit 2. Nationalität ist die Gruppe der Menschen mit einer Nationalität von Herkunftsstaaten der Aussiedler am größten. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung sind es 4,6 %, was fast identisch mit dem städtischen Durchschnitt ist. Seit 2000 ist eine minimale Abnahme zu verzeichnen.
  • Um insgesamt den nichtdeutsche Hintergrund von Menschen abzubilden, werden neben den Nichtdeutschen auch die Deutschen mit einer 2. Nationalität betrachtet. Beide Gruppen zusammen machen über ein Drittel der Bevölkerung in Hainholz aus. Der Anteil liegt über dem Stadtdurchschnitt und ist seit 2000 angestiegen.

2.Haushalte

  • In Hainholz lebten am 01.01.2002 4.436 Haushalte, von denen 696 (15,7 %) Familienhaushalte (Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren) waren. Bei Haushalten und Familienhaushalten ist ein minimaler Rückgang auszumachen, dennoch liegt der Anteil der Familienhaushalte an allen Haushalten über dem städtischen Durchschnitt.
  • Der Anteil der Haushalte mit 1 Kind liegt in Hainholz über dem städtischen Durchschnitt.
  • Die Familienhaushalte von allein Erziehenden sind überproportional häufig in Hainholz anzutreffen.

3.Arbeitslosigkeit

  • Im Dezember 2001 waren 728 Menschen in Hainholz arbeitslos gemeldet, was einem Anteil von 15,7 % an der Bevölkerung der 18 bis 64-Jährigen entspricht. Der Anteil liegt damit seit dem Jahr 1999 50 % über dem städtischen Durchschnitt. Auch ist die Anzahl der Arbeitslosen in den letzten 3 Jahren insgesamt gestiegen.

  • Männer und Frauen sowie Deutsche und Nichtdeutsche sind in Hainholz häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als in der gesamten Stadt Hannover.
  • Auffallend ist die hohe Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen. Hier ist jedoch seit dem Jahr 1999 ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten.
  • Die Arbeitslosigkeit von älteren Arbeitnehmern ist hingegen leicht unter dem städtischen Durchschnitt, hat aber auch in den letzten 3 Jahren abgenommen.
  • Der Anteil der Langzeitarbeitslosen liegt minimal über dem städtischen Durchschnitt.

4.Hilfe zum Lebensunterhalt

  • 887 Menschen waren am 31.12.2001 von Hilfe zum Lebensunterhalt abhängig, der Anteil an der Bevölkerung ist fast doppelt so hoch wie im Stadtgebiet insgesamt.
  • Kinder und Jugendliche, aber auch ältere Menschen sind in Hainholz überdurchschnittlich oft von Sozialhilfe abhängig.
  • Deutsche sind doppelt so häufig von Sozialhilfe abhängig wie im Stadtdurchschnitt, Nichtdeutsche sind seltener als im übrigen Stadtgebiet betroffen.
  • Familien, und hier vor allem auch allein Erziehende, sind in Hainholz deutlich öfter von Sozialhilfe betroffen als in der Stadt Hannover insgesamt, jedoch ist seit 2000 ein leichter Rückgang zu verzeichnen.

Daten in der Tabellenübersicht 1999 bis 2002


 
 
 
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